Denkerei: Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern

Film von Ulrike Pfeiffer & Vortrag von Bazon Brock

Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern (R: Ulrike Pfeiffer, D 2017) | Filmstill. Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Werner Nekes war für die gesamte Avantgarde-Entwicklung in den Jahren 1963-1993 von entscheidender Bedeutung. Er entwickelte eine völlig neue Gattung der Einheit von Film, Literatur, Poesie, Malerei und konzeptuellem Denken.

Die Denkerei präsentiert die neueste Filmbiografie von Ulrike Pfeiffer, WERNER NEKES – DAS LEBEN ZWISCHEN DEN BILDERN (D 2017), mit anschließender Darstellung des Konzepts der Lichteratur/Lighterature durch Bazon Brock, der 40 Jahre lang mit Nekes kooperierte.

Einen Film, der aus der Zusammenarbeit von Nekes/Brock entstanden ist (PEGGY UND DIE ANDEREN ODER WER TRÄGT DIE AVANTGARDE, D 1980), werden wir an diesem Abend in Pointen vorführen.

Zum Film:

WERNER NEKES – DAS LEBEN ZWISCHEN DEN BILDERN
Dokumentarfilm | DE 2017 | 87‘ | deutsche OV

Der Anfang des Jahres verstorbene Filmemacher und Sammler Werner Nekes war eine zentrale Figur im bundesdeutschen Kunstschaffen des letzten halben Jahrhunderts. Mit seinen Experimentalfilmen erweiterte er die Filmsprache nachhaltig, er war ein wichtiges Vorbild und ein früher Förderer von Helge Schneider und Christoph Schlingensief und seine Sammlung mit optischen Vorläufern des Films hat Weltgeltung. In ihrem Dokumentarfilm zeigt Ulrike Pfeiffer Nekes inmitten seiner Sammlung in Mülheim an der Ruhr und im Gespräch mit Freunden, Kollegen und Zeitgenossen wie Alexander Kluge, Bazon Brock und Anthony Moore. Entstanden ist ein komplexes Künstlerporträt, das tatsächlich Schaffen und Werk in den Vordergrund stellt, statt wie so häufig Anekdoten und Biografisches.

http://mindjazz-pictures.de/project/werner-nekes-das-leben-zwischen-den-bildern-ab-november-2017-im-kino/

http://www.kino-zeit.de/filme/werner-nekes-das-leben-zwischen-den-bildern

Ulrike Pfeiffer
ist Filmemacherin und Autorin. Nach einer Fotografenlehre bei Siegfried Wack in Köln folgt das Studium der künstlerischen Fotografie an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. Erste Filmarbeiten auf Super 8 bei Birgit Hein.
Filmstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (dffb), 1979-84 Gastdozentin für Film an der Technischen Universität in Hamburg-Harburg, an der Hochschule für Bildende Künste (HbK) in Hamburg, an der Rudolf Steiner Schule in Hamburg-Nienstedten und an der Hochschule für Künste, Bremen. Seit 2009 im Vorstand von Cinegraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V.
Freie Regisseurin und Produzentin von Kurz- und Langfilmen. Auswahl: Arte KurzSchluss-Beitrag über Werner Nekes, OH, DIE VIER JAHRESZEITEN; DER FROSCHKÖNIG VON GAZAUPOUY; Langfilm ROKOKO (Arte, MoMA, N.Y.). Arbeiten als Kamerafrau und Fotografin für Kino, TV und für die Stiftung Historische Museen Hamburg.